
Firmengeschichte
Als Bauernsohn mit den Sorgen und Wünschen der Landwirtschaft bestens vertraut, verkaufte Johann Schönenberger 1934 den ersten Motormäher Aecherli Standard.
Schon 1928 befasste sich Johann erstmals mit der Landtechnik, weil sein Vater für den Landwirtschaftsbetrieb in der Schwendi Müselbach die erste Aecherli Kolbenpumpe mit Bodenleitung im Kanton St. Gallen anschaffte. Von da an war er bis 1934 Vermittler von Maschinen für die Firma Aecherli Reiden.
1944 konnte er das Wohnhaus in Müselbach kaufen. Eines der beiden Sticklokale wurde sogleich in eine Werkstätte umgebaut.
Bis 1949 wurden die Kunden mit dem Velo oder Motorrad besucht. Für die heutige Zeit unvorstellbar, mit dem Velo morgens um 04.00 Uhr, bepackt mit Ersatzteilen und Werkzeugen, die Kunden in der Au Fischingen oder im Schwarzenberg in Libingen zu besuchen, um die Maschinen zu reparieren. Wehe, es wurde ein Ersatzteil vergessen mitzunehmen.
Im Dezember 1949 wurde ein Opel Olympia Jahrgang 1940 angeschafft.
Eine grosse Erleichterung war der Telefonanschluss. Leider waren nur sehr wenige Landwirtschaftsbetriebe erschlossen, so dass man auf gute Nachbarn angewiesen war, die das Telefon ausrichteten.
Eine richtige Erfolgsgeschichte fand ihren Anfang 1964 mit der Übernahme der Reform-Vertretung. Ein Verkaufsschlager waren die Reformheuer MKW 10 und M 11.
1968 folgte der legendäre Muli Transporter, gefolgt 1980 vom Metrac 2002.
Bis 1969 wurden die Aecherli-Maschinen offiziell vertreten.
Ein richtiger Verkaufserfolg war der Porsche Traktor. Leider wurde dieser Traktor, von dem 145’000 Stück gebaut wurden, nur von 1956 bis 1963 gefertigt.
Weil der Motormäher Aecherli Standard zu schwerfällig wurde und den damaligen Ansprüchen nicht mehr genügte, entschied man sich 1955, den kleineren, handlichen Schanzlin-Motormäher ins Verkaufsprogramm aufzunehmen.

Eine Motormäherlieferung um 1965
Schon 1960 kam dann der bekannte Aecherli MA 60 auf den Markt, der als Motormäher wie auch als Einachser eingsetzt wurde. 5 Jahre später wurde der MA 60 durch den MA 65 (der mit Differrential ausgerüstet war) abgelöst.
Nach der 4-jährigen Lehre als Landmaschinenmechaniker, tritt Sohn Hansruedi 1967 ins elterliche Geschäft ein. 1976 bestand er die Meisterprüfung.
Um einen prompten Reparatur- und Servicedienst anbieten zu können, wurde 1969 eine neue Werkstätte angebaut. Ihr gliederte sich 1980 eine Lagerhalle an.
Die grosse Neuausrichtung gab es 1970. Auf der Suche nach einem zukunftsgerichteten Verkaufsprogramm, entschied man, die offizielle Rapid-A-Vertretung und somit auch das Steyr-, Pöttinger–, Niemeyer-, Iseki- und Stabag-Programm zu übernehmen.
In diesem Jahr begannen wir, Lehrlinge auszubilden. Bis heute haben wir mehr als 20 Berufsleute ausgebildet.
1978: Heirat von Hansruedi und Bea Schönenberger, Übernahme des Landmaschinenbetriebes und Neubau der Wohnung über der bestehenden Werkstätte.
1990: Gründung der Aktiengesellschaft Schönenberger Landmaschinen AG
1992 wurde die Lagerhalle mit Büro und Ersatzteillager erweitert.
1999: Kauf von Bauland als Lagerplatz und Bau einer Autogarage
Am 1. Januar 2008 trat Ralph Schönenberger in den elterlichen Betrieb ein.
Nach der Lehre als Landmaschinenmechaniker besuchte er die BMS und bildete sich
weiter zum Technischen Kaufmann.
2010: Erweiterung eines Lagerplatzes für Maschinen und Fahrzeuge.
2011: Ralph Schönenberger besteht die Werkstattleiterprüfung.